17. Juni 2021 | Online Konferenz

Stärkung des Streitbeilegungsstandorts Deutschland - Status Quo & Quo Vadis

Wie steht es um den Streitbeilegungsstandort Deutschland? Wie schiedsfreundlich ist er und was kann seine Attraktivität stärken? Wie steht es um die Modernisierung und Digitalisierung der Gerichts- und Schiedsgerichtsbarkeit – Wohin geht die Reise? 

Diesen und anderen Fragen werden Expertinnen und Experten gemeinsam mit dem Publikum in einer vom BMJV und der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) veranstalteten online Konferenz nachgehen. 

Frau Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Christine Lambrecht, MdB, Frau Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Doris König und Frau Dr. Francesca Mazza, Generalsekretärin der DIS werden die Konferenz eröffnen, bevor in zwei Diskussionsrunden über die Stärkung des Streitbeilegungsstandorts Deutschland diskutiert wird. 

In dem ersten Panel wird Dr. Reinmar Wolff (Philipps-Universität Marburg) die Ergebnisse der empirischen Studie zur Schiedsfreundlichkeit deutscher Gerichte vorstellen und gemeinsam mit Prof. Dr. Roman Poseck (Präsident des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen, Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M.), Prof. Hilmar Raeschke-Kessler (Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof, Mitglied des Vorstands der DIS) sowie dem Publikum die Frage diskutieren, wie es um den Streitbeilegungsstandort Deutschland steht. 

Das zweite Panel greift die aktuelle Diskussion um die Modernisierung und Digitalisierung der Gerichts- und Schiedsgerichtsbarkeit auf. Einführend stellt Dr. Thomas Dickert (Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg) das Diskussionspapiers der Arbeitsgruppe „Modernisierung des Zivilprozesses“ vor und Prof. Dr. Nathalie Voser berichtet über aktuelle Entwicklungstrends in internationalen Schiedsgerichtsverfahren, um im Anschluss gemeinsam mit Dr. Ralf Köbler (Präsident des Landgerichts Darmstadt), Gesine Irskens (Richterin am Landgericht Hannover) und Dr. Anke Sessler (Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP) und dem Publikum, über die Zukunft Streitbeilegungsstandorts Deutschland zu diskutieren.

Das detaillierte Programm können Sie sich hier herunterladen.